Zen Meister Kusan








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(1908-1983)


 

Koreanischer Zen Meister Kusan (”Ku” – Neun; “San” – Bergen), bekannt als Kusan Sunim. Er war bereits  zu seinen Lebzeiten der größte Meister Südkoreas. Er starb im Dezember 1983  im Alter von 74 Jahren im Songgwang-sa Zen Monastery (www.songgwangsa.org) außerhalb von der Stadt Gyeong-ju. Er war ein Magnet nicht nur für Zen- Schüler aus Korea sondern überall auf der Welt.

Außerhalb der Zen-Klausuren reiste, lehrte und residierte  er  in Nord Amerika und Europa. Mitte der 70′ger gab es bereits  “ausländische Sangha”  bestehend aus Männer und Frauen von Sri Lanka, Singapur, England, Dänemark, Australien, Kanada, Deutschland und den USA. Sie fühlten sich alle durch die Lehren und die  Ausstrahlung  dieses bemerkenswerten Mönches nach Korea hingezogen.

Sein Buch über die Lehre, “Nine Mountains” wurde erstmalig von zwei europäischen Schülern, Stephen Batchelor und Martine Fages (jetzt Batchelor) übersetzt und erschien 1985 als “The Way of Korean Zen”. Dieses Buch beschreibt detailliert das Herz der Kongan (Koan)Praxis – dies ist eine für den koreanischen Buddhismus typische Fragestellung.  Mönche und und Nicht-ordinierte versuchten ihn mit dieser Methode  herauszufordern ( ”jetzt sagt mir bitte was ist der Himmel?”). Sein Buch schildert nicht nur sein Leben, sondern auch seine extreme Praxis, die ihn durch höchste Anstrengung mehrere Durchbrüche erlangen ließ. Es wird behauptet, dass er im Stehen bewegungslos so lange meditierte, dass sogar Vögel an seiner Baumwollkleidung pickten um Fasern zum Nestbau zugewinnen.

Er hat sehr einfach und bescheiden, streng als Veganer gelebt. Er war intelligent, vor Freude strahlend,  herausfordernd, befreiend und er besaß eine anziehende Präsenz. Als er starb und sein Körper eingeäschert war, wurden mehrere Sarira (juwelen-ähnliche Relikte) zwischen der Asche gefunden – ein Beweis seiner kraftvollen Transformation seines Bewusstseins. Diese Sarira sind im Songgwang-sa Tempel zu besichtigen.